Friday, March 9, 2007

was gelesen…

Eric-Emmanuel Schmitt - Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

Auch schon etwas angestaubt, sogar schon vor Jahren verfilmt, aber ich hatte bisher nie die Gelegenheit es zu lesen (danke Annette!). Ein wirklich schönes, intelligentes Büchlein, kann man immer mal wieder haben.

Ausserdem noch: Im Schatten des Templers von Nuria Masot. Naja. Schmöker über den Templerorden im 13. Jahrhundert in Barcelona, aber echt lieblos übersetzt. Oder womöglich lieblos geschrieben? (Sorry Mama - aber du bist ja zum Glück nicht die Autorin ;-)

Posted by ulian at 01:37:19 | Permalink | No Comments »

Tuesday, March 6, 2007

was gelesen…

Christopher Wilson - The Ballad of Lee Cotton 

Keine Ahnung ob man das Buch in Deutschland bekommt, aber es ist absolut empfehlenswert. Ein reiner Zufallskauf aus einem Buchladen an der Central Station, und ein wahrer Glücksgriff. Sicherlich eins der seltsamsten Bücher dass ich in letzter Zeit gelesen habe, aber es war so faszinierend dass es nach einem Tagen ausgelesen war. Viel kann man eigentlich von der Geschichte nicht verraten, um nichts zu verderben. Nur so viel: Lee Cotton (eigentlich Leifur Nils Kristjansson Saint Marie du Cotton) wird 1950 in Eureka, Mississippi, als Sohn einer farbigen Mutter und eines isländischen Seemannes geboren - und ist, dank rezessiver Gene, weiß. Sein Leben wird zu einer Suche nach der “richtigen” Identität. Und wenn man denkt sein Leben könnte gar nicht mehr seltsamer verlaufen, soll nur soviel gesagt sein: es kann!

Posted by ulian at 22:34:50 | Permalink | No Comments »

Tuesday, February 20, 2007

was gelesen…

Bill Bryson - Down Under 

Werde meine glorreichen Rezensionen jetzt hier integrieren, finde den Balken da unten etwas verloren. Mein letztes Buch war “Down Under” von Bill Bryson. Ist zwar schon ein alter Hut, aber trotzdem sehr empfehlenswert - selbst wenn man nicht in Australien ist oder einen Aufenthalt plant.
Kleine Kostprobe zum Thema Cricket: “After years of patient study (and with cricket there can be no other kind) I have decided that there is nothing wrong with the game that the introduction of golf carts wouldn’t fix in a hurry. It is not true that the English invented cricket as a way of making all other human endeavours look intersting and lively; that was merely an unintended side effect. I don’t wish to denigrate a sport that is enjoyed by millions, some of them awake and facing the right way, but it is an odd game. It is the only sport that incorporates meal breaks. It is the only sport that shares its name with an insect. It is the only sport in which spectators burn as many calories as players (more if moderately restless), It is the only competitive activity of any type, other than perhaps baking, in which you cam dress in white from head to toe and be as clean at the end of the day as you were at the beginning” (Bryson, Kap. 7, S. 145).
Wer das witzig findet, kann auch ueber den Rest lachen. Auch wenn ich seine Einstellung manchmal etwas unreflektiert finde. Als Amerikaner zu sagen die Australier seien “self-absorbed” finde ich schon eine interessante Sichtweise, aber lassen wir das. Ansonsten wirklich eines der lustigsten Sachbücher dass ich seit langem gelesen habe.

Posted by ulian at 01:48:43 | Permalink | No Comments »